
Häufig gestellte Fragen zu AROS Standardzylinder
Das hängt in erster Linie vom Betriebsdruck, der Wirkungsweise und der geforderten Lebensdauer ab. Einfachwirkende Zylinder (ZE0, ZE1) eignen sich, wenn die Rückstellkraft durch Eigengewicht oder äußere Kräfte aufgebracht werden kann. Doppeltwirkende Zylinder (ZD0 bis ZD5, GZD5) werden eingesetzt, wenn aktive Kraft in beide Richtungen benötigt wird. Die Baureihe ZDV7 ist die erste Wahl, wenn internationale Austauschbarkeit nach Norm oder sehr hohe Zyklenzahlen gefordert sind. Bei Unsicherheit berät AROS direkt und ermittelt auf Wunsch auch die maximale Knicklast rechnerisch.
Die Nenndrücke reichen je nach Baureihe von 160 bar (ZE0, ZD4 kolbenseitig) bis 315 bar (ZD4 stangenseitig). Die ZE1-, ZD1-, ZD5- und GZD5-Baureihen sind für bis zu 280 bar ausgelegt, ZD0 bis 210 bar, ZDV7 bis 250 bar.
Die meisten AROS Standardzylinder sind als Schweiß-Schraubkonstruktionen gefertigt, was eine robuste und kostengünstige Bauweise für einen breiten Anwendungsbereich ergibt. Die Baureihe ZDV7 dagegen ist vollständig als Schraubkonstruktion ausgeführt: Sie bietet eine deutlich höhere Lebensdauer und ist für Anwendungen mit über einer Million Zyklen ausgelegt.
Je nach Baureihe stehen bis zu elf Bauformen zur Verfügung – unter anderem:
• Grundausführung ohne Befestigung (X)
• Schwenkauge (A/B)
• Gelenklager normal und breit (G/K)
• Gabel (H)
• Flansch am Zylinderkopf oder -boden (C/D)
• Schwenkzapfen (E)
• Fußbefestigung (F)
Zusätzlich sind Befestigungsaugen verschiedener Typen (SA1, SA2, GK1, GA2) aufschraubbar auf der Kolbenstange erhältlich.
Ja. Zylinder, deren Kenn größen von den Katalogwerten abweichen, können als Sonderzylinder auf Anfrage angeboten werden. Dazu gehören abweichende Befestigungswünsche und Einbaumaße, alternative Dichtungswerkstoffe (z. B. Viton), andere Betriebsmedien, höhere Hubgeschwindigkeiten sowie besondere Anschlussgrößen. Die Abweichungen sind im AROS Lastenheft zu beschreiben.
Lastenheft SOnderzylinderJeder Zylinder wird nach AROS Standard und in Übereinstimmung mit ISO 10100 auf Dichtheit und Funktion geprüft, bevor er das Werk verlässt.
Die mechanische Fluchtung der Bewegungsachse muss sichergestellt sein; Seitenkräfte auf Kolbenstange und Kolben sind zu beachten. Die Knicklast der Kolbenstange ist zu berücksichtigen – AROS ermittelt sie auf Anfrage rechnerisch. Werden Endlagen mit mehr als 0,1 m/s angefahren, empfiehlt sich ein Zylinder mit Endlagendämpfung. Für Montage, Inbetriebnahme und Wartung gilt die allgemeine AROS Betriebs- und Montageanleitung; Service- und Reparaturarbeiten sollten durch AROS oder speziell geschultes Personal ausgeführt werden.












